I KNOW WHAT YOU DID LAST SUMMER – WEARING BELLY TOPS & BIBS!

Vor 15 Jahren legte ICH WEIß, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST nicht nur den Grundstein für eine neue Generation von schlechten Teenie-Horror-Filmen, sondern auch den für schlechte Teenie-Horror-Film-Kostüme. Spätestens seit THE CABIN IN THE WOODS wissen wir ja um die klassische Rollenverteilung der Horror-Opfer. Der Macho, der Sensible, der Kiffer, das populäre Flittchen und natürlich die Jungfrau. Wo diese gähnend-langweilige Tradition uns inzwischen so so kalt lässt, ist vielleicht wenigstens die Kostümierung der Charaktere etwas Aufmerksamkeit wert. 1997 erschien ICH WEIß, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST. Sarah Michelle Gellar ist das populäre Mädchen, die an provinziellen Miss-Wahlen teilnimmt und sich nach 100 Bürstenstrichen friedlich in ihr Himmelbett in ihrem Mädchenzimmer Schlafen legt. Ihr Look liegt irgendwo zwischen Girlie und Businessfrau (die streng gestylte Frisur und so). Jennifer Love Hewitt dagegen spielt die unschuldige Jungfrau und steckt noch viel eher im 90er-Jahre-Girlie-Look (wie gesagt, sie ist sehr unschuldig). Diesen zarten Look kombiniert sie keck mit männlich-assoziierten Kleidungsstücken. Also Bauchfrei mit Latzhose quasi. Ich liebe die 90er! Doch obwohl die Kostüme hier aus dem Film sicher keinem so richtig im Gedächtnis geblieben sind, kann ich eine Horrorszene nicht vergessen: der Anblick von Jennifer Love Hewitts strähnigem Pony. Ernsthaft, ist dieser „Trend“ jemals dokumentiert worden oder hat man sich den fettigen Haaransatz heimlich abgeguckt, weil er so schön mit dem Lipliner harmonierte? Ich könnte Euch das locker mal an zehn Filmbeispielen verdeutlichen, aber ich will nicht. Das Beispiel hier soll hoffentlich reichen.

Da isser nochmal:

P.S.: Kostümbildnerin Catherine Adair hat nach dem Film tatsächlich wieder einen Job gefunden – bei DESPERATE HOUSEWIVES.

4 Kommentare

  1. Ich wusste gar nicht, dass Sarah Michelle Gellar und Ryan Phillippe schon zwei Jahre vor „Eiskalte Engel“ zusammen in einem Film zu sehen waren. Man stelle sich nur vor, die beiden hätten sich damals ineinander verliebt.

    Was ich an den 90ern nie verstehen werde, sind Mules. Wie blieben die Dinger an den Füßen?

  2. Das ist kein fettiger Pony, das sind Ponyfransen! Hatte ich auch mal, weil meine Friseurin meinte, das sei ein toller Kompromiss zwischen „einem Pony“ und „KEINEM Pony“, quasi ein Kompromiss, der die Frisur „auflockern“ sollte. Und tatsächlich war’s nix halbes und nix ganzes. Ja, ich fürchte, das war mal modern ;-) Lg, Annemarie

  3. Ponyfransen finden sich aktuell auch an Rashida Jones in „Parks & Recreation“. Der Anblick macht mich wahnsinnig. Warum nur?

  4. Ponyfransen klingt schon geil :D

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