BUIO OMEGA [1979]

Manche erinnern sich vielleicht noch daran, wie ich von der Filmreihe „Something Weird Cinema“ vom Gebäude 9 hier in Köln schwärmte. Ohne diese Veranstaltung wäre wohl so mancher Trashfilm an mir vorbeigegangen. Ich hab den guten alten Wiki mal gefragt, der bei Trashfilmen zwischen unfreiwilligem und kultiviertem Trash unterscheidet. Mit dieser Einteilung im Kopf lassen sich Filme der letzteren Gattung erleichtert anschauen, da man sich nicht mehr fremdschämen muss, da der Regisseur es ja auf diesen Stil anlegte. Und weil offenbar die Italiener besondere Spezialisten im kultuvierten Trash zu sein sind, präsentiere ich heute den Klassiker BUIO OMEGA von Joe D’Amato, der unter mehreren englischen und deutschen Titeln bekannt ist. Mit dem Kultsoundtrack von Goblin beginnend, geht es in dem Film um den Tierpräparator Frank, dessen Verlobte an einem Voodoo-Zauber stirbt, den die Haushälterin Iris aus Eifersucht ausspricht. Daraufhin beginnt zwischen ihr und dem hübschen (zumindest soll der als hübsch gelten, sein schmieriges Gesicht löst bei mir ganz entgegengesetzte Gefühle aus) Präparator eine ziemlich abartige Beziehung, in der er seinen Ödipus-Komplex noch nicht ganz ausleben kann und stattdessen in seinem Wahnsinn wahllos Frauen tötet, mit Iris als schlachtende Assistentin. Im finalen Showdown erscheint die Zwillingsschwester der verstorbenen Verlobten, die Iris ebenfalls umbringen will, was Frank aber zu verhindern versucht, auf sie losgeht und sie letztlich beide sterben. Nice hä? Und nun werft mal einen Blick auf einige Szenen und vor allem auf die geilen Kostüme!

Das ist Iris, mit viktorianischer Frisur und hochgeschlossenen Hemden und einem sehr dominanten Auftreten:

Anna, die verstorbene Verlobte, die Frank wie eines seiner Tiere ausstopft und konserviert, um sie bei sich zu behalten. Voll romantisch:

Das erste Opfer. Das arme Ding wird nachher in kleinste Teile zerhackt und in ein Säurebad geworfen:

Hallooo:

Eine kleine Discoschönheit, die Frank abschleppt und dann ermordet. Hat ihr denn auch keiner beigebracht, dass man nicht mit fremden Männern spricht?

Die Zwillingsschwester Elena:

Ein Kommentar

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