DAS WILDE LEBEN [2007]

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ICH VERSTEHE UND MÖCHTE FORTFAHREN.
Nach Maria Schneider musste ja zwangsläufig Uschi Obermaier kommen! Oder Natalia Avelon, die Uschi nämlich im Film DAS WILDE LEBEN [8 MILES HIGH] verkörpert. Zwei Schönheiten mit einem Freigeist wie Wildkatzen.


Vorher nur vom Hörensagen gekannt, entwickelte ich mich mit DAS WILDE LEBEN zu einer Uschi-Obermaier-Fanatikerin! Ihr geprädigter Lebensstil inspirierte mich zu ganz neuem Tatendrang. Eine ganze Weile lang lockte ich täglich meine Haare und tupierte sie auf, um diese Fülle hinzubekommen (was bei mir natürlich nie so aussehen wollte) und verstellte meine Stimme so tief, wie Natalia Avelon es im Film imitierte. Ich hörte mir Musik von Amon Düül an (bei denen Uschi mal kurze Zeit mitspielte – super psychedelisch!) und leihte mir die Filme von ihr ROTE SONNE und DETEKTIVE von Rudolf Thome, den ich so wiederum auch kennen- und lieben lernte. Ich weiß nicht, wieso es immer wieder Frauen sind, die mich zu so einem Groupie werden lassen, aber gerade diesen Typ Frau finde ich unglaublich anziehend und spannend!

Auch wenn DAS WILDE LEBEN ziemlich klischeehaft ist und sich stark an den amerikanischen Roadmovie orientiert, mochte ich ihn vom ersten Sehen an und guck ihn mir auch heute immer wieder gerne an. Und das liegt zum einen an der Musik aber vor allem an den Kostümen! Petra Kray, deren Arbeit ich außer dieses Films nicht kenne, stand vor der Herausforderung reale Charaktere auf die Leinwand zu bringen. So authentisch wie möglich natürlich. Und bei den direkten Vergleichen (die Bilder, die ich hier ausgeschnitten und farblich umrandet habe) will man ihr am liebsten ordentlich auf die Schulter klopfen.


Da die Originalcharaktere Uschi Obermaier, Rainer Langhans, Dieter Bockhorn und natürlich Keith Richards und Mick Jagger so einprägsame Geschöpfe waren und sind, war es wohl nicht ganz so schwer, sie optisch im Film darzustellen. Dennoch finde ich einige Details besonders wert hervorzuheben. Zum Beispiel die übertriebene Kleidung von Langhans, der im Film wie im wahren Leben wohl nicht viel Ahnung von Mode hatte und sich von seinen Mitbewohnern der Kommune da ordentlich reinreden ließ. Das bewirkte eine gewisse Lächerlichkeit, wenn das dann auch irgendwie doch cool aussah. Und dargestellt von Matthias Schweighöfer verschwindet die Lächerlichkeit komplett um der Coolness wegen! Auch die Haare waren bei Langhans wohl selten wirklich so lang, wie im Film, aber es sieht einfach ulkiger aus!
Ihr versteht sicher, warum ich das Bild oben sicherheitshalber zensiert habe. Schließlich gibt’s hier genug Brüste zu sehen, da müssen wir nicht auch noch untenrum ins Detail gehen, gell?

Übrigens möchte ich hier auch erwähnen, dass seit dem Film der Lipliner wieder sehr angesagt bei mir ist! Natürlich nicht im 90er-Jahre-Stil, sondern sehr dezent. Aber nur um Euch mal zu verdeutlichen, wie sehr mich der Film optisch geprägt hat.



Julia Valet in einer kurzen Rolle. Ihr Lagenkleid, der Pelzumhang und die Strickmütze sind einfach entzückend! Kurzer, aber einprägsamer Auftritt! Kein Wunder, dass Uschi da eifersüchtig wird.



Rechts wieder Schauspielerin Julia Valet im Afghanenmantel.

Im Film tauchen viele Zeitungsartikel auf, die den Originalen nachempfunden sind oder einfach nur vermitteln sollen, was da grade passiert ist. Dieses Bild von Uschi, die provokativ vor’m Schutztrupp läuft ist aber echt und inzwischen legendär! Rechts das Original (nicht vergessen, bei Klick auf das Bild wird’s groß.)

Hier so ein Beispiel für Rainer Langhans‘ Klamotten… Links auf dem Originalbild von ihm und Uschi hat er natürlich fast nichts an. Schweighöfer gefiel mir so auch am besten, haha.






Das wohl berühmteste Shooting von Uschi Obermaier, rechts im Original. Die Ähnlichkeit zwischen Natalia Avelon und Uschi Obermaier ist einfach unglaublich! Nicht nur die Frisur, bei der hier wer weiß wie viele Haarteile benutzt wurden, sondern auch die Haltung, die Mimik und die Stimme, die Natalia so einzigartig imitiert hat!


Die Mädels machen sich fertig für den Besuch der Stones (Keith & Mick).

Mick Jagger, gespielt von Victor Norén. Komisch, dass in dieser deutschen Produktion ein besserer Jagger-Imitator gefunden wurde, als bei amerikanischen oder britischen Produktionen, die von den Stones selbst handeln (z.B.: STONED von 2005).


Bockhorn, der Prinz vom Kiez.

Das nenn ich mal ein Traueroutfit!




Kleiner Zeitsprung und somit auch Umwandlung von Uschis Frisur. In den 70ern pflegte sie die Außenwelle, was bei Uschi im Original aber nicht so pompös aussah wie hier. Schöne Tasche übrigens.





Im Grunde hielt sich Petra Kray ziemlich an die Originale und hatte gerade bei Uschi ein gutes Vorbild. Viele ihrer Outfits sind unter Fans wohlbekannt, wie das Lederoutfit links, das sie in verschiedenen Variationen trug und im Film sehen wir eine mögliche Variante davon.
Und rechts Uschi Obermaier in ihrem Hochzeitskleid in Indien. Und auch hier wieder eine unglaubliche Ähnlichkeit zwischen Uschi und Natalia! Wirklich unglaublich…





Irgendwie ein schönes Motiv, die wilde Uschi da zwischen den verschleierten Frauen…

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