COMING TO AMERICA [1988]

Inhaltlich, könnte man sagen, ist DER PRINZ AUS ZAMUNDA leichte Kost: Ein wohlbehüteter Prinz aus dem fernen (erfundenen) Zamunda verweigert die traditionelle Zwangsheirat und möchte in Amerika die Frau seines Herzens finden. Ein Märchen also.
Aber lässt man skurrile Charaktere von Eddie Murphy und Arsenio Hall spielen, packt eine ordentliche Portion ironischer Übertreibung mit ein, würzt das Ganze mit Gesellschaftskritik und dekoriert es zum Schluss noch mit grandiosen, prunkvollen Kostümen, dann kommt ein komplexes Filmvergnügen dabei heraus!
Regisseur dieses Werkes ist John Landis, der mit BLUES BROTHERS oder NATIONAL LAMPOON’S ANIMAL HOUSE beste Komödienerfahrung gesammelt und sein Können mit dem legendären Musikvideo von Michael Jacksons THRILLER bewiesen hat. Die Geschichte stammt angeblich aus dem Kopf von Eddie Murphy selbst, jedoch klagte ein gewisser Arthur Buchwald, die Geschichte sei von einer seiner Erzählungen adaptiert worden und gewann diesen. Mysteriös.


Prinz Akeem mit einem Bademädchen.

„Niedere Arbeiten“ wie Zähneputzen, die Schnürsenkel zubinden oder sich den Popo abwischen werden von Dienern übernommen.

An seinem 21.Geburtstag soll Akeem die für ihn ausgesuchte Frau kennenlernen. Es ist das Verlobungsfest.

Mit einer Tanzzeremonie wird der Weg der Verlobten eingeweiht. Für die Choreografie ist niemand anderes als Paula Abdul verantwortlich.

Ich laber hier ja oft von Traumkleidern, aber DAS ist wirklich mein Traumkleid!




Der passende Ort für einen jungen König? Natürlich Queens!


Inkognito.

Dieser Zeichentrick-Humor hat mich geprägt!

 


„Ich sollte mir mein Prinzenschwänzchen abschneiden.“



Oben rechts: Arsenio Hall. Unten links: Arsenio Hall.


Im McDowell’s



Hier kam ein kleiner Nostalgieschock: Garfield!

Samuel L. Jackson in einer seiner ersten Rollen!


Eine schöne Version des Gemäldes von Manet


Soul Glo verursacht fettige Schädel.


Diese zwei Obdachlosen werden von Don Ameche und Ralph Bellamy gespielt und machen hier eine Anspielung auf die zwei Hauptcharaktere aus dem frühen John-Landis-Film TRADING PLACES [DIE GLÜCKSRITTER], die dort eine Wette gegen Eddie Murphy verlieren und am Ende verarmen. Ist das nicht herrlich?



Hier wollte ich ja nicht auf die Kostüme und Outfits eingehen, aber der Walkman musste unbedingt nochmal mit rein. Für die richtige Stimmung…


Ich hege den Verdacht, dass diese Kulisse nur gemalt ist, hmm…


 

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