ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND [2004]

Kate Winslets Rolle Clementine trägt „ihre Persönlichkeit mit dem Pinsel auf“ und wechselt dementsprechend ihre Haarfarben so schnell wie es ihre Launen tun. Damit erfüllt sie meinen Traum von Rot, Blau, Grün und Orange und sieht trotz dieser versuchten Verunstaltung einfach wunderschön aus.Für den Film unterstreicht diese Angewohntheit einerseits Clementines lebhaften Charakter, andererseits ist es ein hilfreicher Indikator für den Zuschauer, um zu wissen, in welcher Zeitzone er sich gerade befindet. Denn wie man von Drehbuchautor Charlie Kaufman gewöhnt ist, sind seine Geschichten nicht einfach so erzählt, sondern enthalten die skurrilsten Ideen gepaart mit verwirrendster Erzähltechnik. Hier mischen sich nicht nur Fantasie und Realität, dazu kommen auch noch Erinnerungen, was einen bei der ersten Begegnung mit dem Film vollkommen ratlos dastehen lässt. Natürlich fügt sich am Ende alles zusammen und mitten drinnen ist es einfach nur ein köstliches Ereignis, bei dem man nicht genau weiß, ob man nun weinen oder lachen soll.Wie bei alle Geschichten von Charlie Kaufman (Ihr erinnert Euch, BEING JOHN MALKOVICH?), wird mich diese nie wieder loslassen. Die Idee, von dem der Film erzählt, nämlich einen Teil seiner Erinnerungen, die ganze Vergangenheit mit einem bestimmten Menschen, auslöschen zu können, wird hier so selbstverständlich dargestellt, dass ich es schon fast selbst glauben und es ausprobieren möchte (nicht, dass da Bedarf bestehen würde ;-).
Nun, das Angebot gibt es wohl nicht, bleiben uns aber Kate Winslets Haarfarben.

Ich hab meine Screenshots mit einigen von One Day, One Movie vermischt, dessen Seite zum Film darüber hinaus noch Zitate und weitere Informationen gibt.



So schön. Sooo schön!


Blau UND Grün





Ich muss bei dieser Farbe und ihren späteren knallroten Haaren irgendwie immer an Titanic denken…





„Ich glaub, die Leut wissen gar nicht, wie einsam man als Kind ist.“








Eine kleine Zeitreise in Kindheitserinnerungen.






P.S.: Der Originaltitel des Films ist ein Auszug aus einem Gedicht von Alexander Pope, das im Film vorkommt. Der deutsche Titel hat leider ganz und gar nichts mit dem Film zu tun, auch wenn er vielleicht poetisch klingt. Aber schlechte Übersetzungen von Filmtiteln können mich echt lange beschäftigen!

Ein Kommentar

  1. Pingback: | CLEMENTINE « proletkult

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: